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Was 2012 als einmaliges Kunst-, Kultur- und Musikfestival startete, hat 2013 durch fortgesetzten Tatendrang und der damit einhergehenden Gründung des gemeinnützigen Kunst- und Kulturvereins „tonbande e.V.“ klare Formen und tiefgehende Strukturen angenommen. Die tonbande, das ist ein Kollektiv aus etwa einem Dutzend Künstler*innen und Kulturaktivist*innen sowie viele Hände voll aktiver Unterstützer*innen und Helfer*innen. Der Antrieb für den kulturellen Enthusiasmus war und ist dabei der Wunsch, vielschichtige kreative und menschliche Potential des Dortmunder Nordens und des Ruhrgebiets zu bündeln, zu packen und ihm konkrete Orte und Realitäten zu geben.

Seit Juli 2013 hat die tonbande mit dem REKORDER ihr eigenes Zuhause inmitten einer pulsierenden Gegend des Dortmunder Nordens in der Gneisenaustraße 55. Der Rekorder, das ist ein Kunst- und Kulturort, der etwa zwei Mal die Woche seine Türen öffnet, um eine Plattform für Kreativität und Kollektivität zu ermöglichen. So finden sich im Rekorder vor allem Konzerte, aber auch Partys und Lesungen, Diskussionen und Themenabende rund um gesellschaftliche Fragen. Das Programm ist interdisziplinär und flexibel.

Der Rekorder versteht sich dabei als offener Raum und arbeitet aktiv mit verschiedenen Freund*innen, Institutionen und Gleichgesinnten zusammen. Die tonbande will mit dem Rekorder langfristig eine unabhängige Plattform für die Dortmunder Kulturszene bieten und ihrer Rolle im von strukturellen Umbrüchen geprägten Hafenviertel gerecht werden.

Foto: Sabrina Richmann