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Stadt nach Acht – AUFRUHRGEBIET – die revolutionäre Vorlesedemo

Freitag, 2. September 2022 - Sa 3. September 2022 20:00 - 02:00 Uhr • Beginn: ~ 20:30 Uhr
Stadt nach Acht – AUFRUHRGEBIET – die revolutionäre Vorlesedemo


Wir, das sind Miedya Mahmod, Tabea Farnbacher und Jule Weber, alle wohnhaft im Ruhrgebiet, Mitte/Ende zwanzig, Bühnenpoet*innen, Inhaltsliebhaber*innen. Wir schreiben über psychische Gesundheit, Mutterschaft und Heimatlosigkeit, übers Fühlen und Denken und Handeln, übers queer sein und umziehen und unsere Haltung zu alldem.

Im Rahmenprogramm der STADT NACH ACHT – Konferenz wollen wir die Thematik „Clubkultur“ von einer neuen Seite beleuchten, wir kommen mit unterschiedlichsten Erfahrungen, als erfahrene Club DJ, als Partygänger*innen, als zuhause bleibende fomo Held*innen, als weiblich gelesene, als übersehene und Strobolichtliebhaber*innen. All diese Perspektiven beleuchten wir als etablierte Lesebühnenbesetzung sowohl literarisch, als auch im offenen Gespräch miteinander, untermalt von Musik kombinieren wir Emotionalität mit Diskurs und versuchen Worte für unsere Erfahrungen und Wünsche zum Thema zu finden.

ZU DEN PERSONEN:
Miedya Mahmod, geboren Oktober 1996, lebt, schreibt und studiert im Ruhrgebiet. M ist seit 2016 aktiv als Spoken Word-Artist, gründete die Lesebühne Schall & Raucher*innen mit, 2017 folgte die Einladung zum Treffen junger Autor*innen ins Festspielhaus Berlin. Leitet seit 2018 Schreibwerkstätten & Workshops zu Textperformance. 2020 hat M die erste Ausgabe des NetzLyrikZine Lytter mitherausgegeben. 2021 moderiert M erstmals das Talkformat „Deutschland. Schön. Reden.“ im Ringlokschuppen Mülheim. M interessiert sich für digitale & kollektive Autor*innenschaft, Politik & Poesie, ihre heutige (Ir)Relevanz und für Andere(s).

Jule Weber (*1993) lebt und arbeitet in Bochum und gehört zu den führenden Stimmen der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene. Seit 2009 tourt sie mit ihren Texten im gesamten deutschsprachigen Raum und gewann 2012 sowohl die hessischen, als auch die deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften in der Kategorie U20, 2019 wurde sie mit dem Tullyaward als beste deutschsprachige Poetin ausgezeichnet. Sie trinkt zu viel schwarzen Kaffee, tritt am liebsten zu Jazzmusik auf, sie moderiert Veranstaltungen und leitet Bühnen- und Schreibworkshops für Menschen allen Alters. Sie ist Teil des Lyrikkollektivs „Verschwende deine Lyrik“ und zudem gemeinsam mit Yannick Steinkellner als Spoken Word Team „Lingitz&Puchert“ zu sehen.

Tabea Farnbacher brach ein Philosophiestudium ab, behielt sich aber das Interesse an Literatur und Feminismus. Sie schloss ein Psychologiestudium ab – vielleicht legt sie deshalb beim Zuhören immer den Kopf schief. Seit 2016 ist sie Teil der deutschsprachigen Poetry-Slam-Szene. 2017 wurde sie U20-Vizemeisterin bei den deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften. Im selben Jahr erreichte sie das Halbfinale, 2018 das Finale der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften. Sie ist Bundespreisträgerin junger Autor*innen 2018.
Man trifft sie mit einem Kaffee, einem Buch, oder einem Kugelschreiber in der Hand, nicht selten auch mit allem zugleich.

Gîn Bali ist Musikerin, Musikpädagogin, Veranstalterin und DJ. Ihre Sounds sind geprägt von ihrer persönlichem Auseinandersetzung ihres diasporischen Ichs, dass sich eigentlich jede Stunde für sie neu definiert. Meist verbindet sie ihr künstlerisches Ich und ihren Aktivismus um daraus neues zu kreieren. So betreibt sie z.B. seit März 2019 die Veranstaltung sie seit März 2019 die Veranstaltung „YAYA“ in der Mauke Wuppertal, sowie etliche weitere Projekte in den unterschiedlichsten Bereichen, um in der Club- und Kulturszene für Sichtbarkeit mit zu sorgen. Nebenbei betreibt sie etliche weitere Projekte in den unterschiedlichsten Bereichen, die ihr Sein geprägt von Klassik und Clubwelt miteinander vereint. Zusammen mit Özlem Avcı, Guy Dermossesian, Wagma Bromand und Kübra Sekin gründete sie die Plattform für diasporische Club- und Popkulturen „Amalopa“, einen solidarischen BIPOC Space für die Produktion und Publikation von Musik, Kunst und Wissen.

Eintritt frei

Kneipe

Donnerstag, 1. September 2022 20:00 Uhr
Kneipe


Ein sehr gemütlicher, unaufgeregter Abend an der Theke. Perfekt um tief ins Glas zu schauen. Der Tresen lädt ein, um sich entspannt in bukowskiesker Manier die Glatze zuzuziehen und zu versacken. Tresendiskussionen über die Kontroverse Bukowski sind in Ordnung. Oder über Pferderennen. Oder einfach so irgendwas reden. Wir haben die Drinks.

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