Mittwoch, 4. November 2015 • 20:00 Uhr
Lesung und Konzert: Krupski & Schubsen

Gäste aus Nüremberg. Gern gesehene Gäste!

Schubsen (Nürnberg)

Schubsen. Das kennt man noch vom Schulhof. Tom findet Peter blöd. Schubsen. Jonas ist ein bisschen in Anna verliebt. Schubsen. Irgendwann wird man dann das, was das Gesetz „erwachsen“ nennt, und merkt: Eigentlich ist immer noch alles wie auf dem Schulhof, auch wenn sich die vier von schubsen dort nur eher selten aufhalten. Geschubst wird immer noch. Beim Bewerbungsgespräch. Im Straßenverkehr. In der Ausschusssitzung. Am Tresen. In der Liebe natürlich sowieso. Und jetzt halt auch wieder im Proberaum. Wings of Love, The Robocop Kraus, For Arkadia, Reflekta Reflekta und The Klondike Derby haben keinen Schlüssel für diesen Proberaum, anwesend sind sie trotzdem irgendwie noch. Schubsen, die sich den Alltag als Sparringspartner eingeladen haben und nun munter auf ihn einschlagen; desillusioniert und dehydriert, mit zerschossenen Lebern und zerschossenen Herzen, in Gedanken beim Nahostkonflikt oder einfach nur bei den Schweinereien vor der eigenen Haustür. Gewinnen können sie nicht, aber darum geht es auch gar nicht. Ging es noch nie. Auch nicht auf dem Schulhof. Es ging um Peter. Und vor allem um Anna.

www.facebook.com/schubsmusik

Video zu Stück „Flucht“

Krupski (auch Nürnberg)

Krupski schreibt unter seinem Pseudonym Kurzgeschichten, Liedtexte für die Post-Punk Band „schubsen“ und „Reflekta Reflekta“ und Gedichte. Krupski nahm erfolglos an einem Minigolftunier teil, legt als CD & Platten-Wechsler auf und schrieb für das Online-Magazin sellfish.de über Musik und Filme. Der Lyrikband „Bitterhonig & Der Klang des Taumelns“ ist sein erstes gemeinsames Projekt mit Bird Berlin. Krupski stolpert meist durch Nürnberg.
www.facebook.com/iamkrupski
www.krupskisagt.tumblr.com

Meinungen zu „Bitterhonig & Der Klang des Taumelns“:
„Krupski hat schwere Stiefel angezogen und schürft im schattigen Abseits. Mit einem Strauß schwarzer Plastik-Narzissen kommt er aus dem Stollen des Katzenjammers zurück.“ (Matthias Egersdörfer, Kaberettist und Komiker)
„…eigenlich muss man sich da schon mindestens auf der dritten oder vierten Stufe alkoholischer Meditation befinden, dass man beim Lesen den richtigen Takt mittrommeln kann.“ (P.Szablonski -Buchhändler)
„… ein lyrisches Mixtape mit irrem Sound, hartem Textkrieg und zarten Gemeinheiten (Christoph Dorner, Gewinner Deutscher Reporterpreis 2014)

Ab 20 Uhr darfste rein, um 21 Uhr legen se los. An der Kasse bittet ein Mensch um fünf Euro Einlassgebühr und ein Lächeln.